Hochbeet Tipps

Hochbeet Tipps: Die 10 besten Tipps für einen schönen Garten

Die folgenden Hochbeet Tipps werden Ihnen dabei helfen Ihren Garten zu verschönern. Zunächst werden wir erklären was Hochbeete eigentlich sind und welche Vorteile sie haben. Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass sie auch einen kleinen Garten bepflanzen können. Mit der Bepflanzung kann man bereits im Mai beginnen. Die Ernte ist meistens innerhalb von 6 bis 8 Wochen fertig. Wir hoffen, dass wir Sie mit den folgenden Hochbeet Tipps dazu inspirieren können Ihren eigenen Garten zu verschönern und zu einer Wohlfühloase zu machen.

Was ist ein Hochbeet?

Hochbeet Tipps

Bevor wir zu den Hochbeet Tipps kommen, müssen wir zunächst klären was eigentlich ein Hochbeet ist. Hochbeete sind nichts anderes, als eine Beetanlage. Hochbeete sind heutzutage eine der modernsten Arten der Beetanlage. Sie werden meisten mit verschiedenen Schichten befüllt. Die oberste Schicht ist die Humusschicht. Diese Schicht ist meistens mit Kompost und Pflanzenerde befüllt. Da es sich um die oberste Schicht handelt, die besonders nah an den Pflanzen ist, muss sie auch viele Nährstoffe enthalten. Zudem fördert die Gartenmischung das Pflanzenwachstum.

Hochbeete gibt es in verschiedenen Varianten. Sie können eckig, rund oder auch mit verschiedenen Etagen ausgestattet sein. Einige Gartenbeete besitzen Fertigbausätze, die man zusammenfügen muss. Bei unseren Modelle müssen Sie Ihr Hochbeet nicht selber bauen. Egal ob es sich um Kiefer, Haselnuss oder Lärche handelt: Alle unsere Modelle werden als Bausatz incl. Montagematerial geliefert. Auch wenn Sie gar keine Erfahrung mit dem Aufbau haben, können Sie das Hochbeet innerhalb kürzester Zeit zusammenstellen.

Doch wozu dient eigentlich ein Hochbeet? Wie ein Gewächshaus auch, kann man Hochbeete zur Kultivierung von Pflanzen, Gemüse und Obst einsetzen. Im Gegensatz zum Frühbeet, sollte man bei Hochbeete erst Mitte des Frühlings mit der Kultivierung von seinen Pflanzen beginnen. Da die meisten Hochbeete keinen Deckel besitzen, wird es innerhalb des Beetes bei Frost sehr schnell kalt. Je nachdem in welcher Jahreszeit man sich befindet, eignen sich unterschiedliche Gemüse-und Obstarten zur Bepflanzung. Wir sind bereits in einem anderen Artikel genauer auf dieses Thema eingegangen. Wer als Selbstversorger nicht auf sein Obst und Gemüse verzichten möchte, kann bereits im Februar sein Frühbeet bepflanzen.

Welche Vorteile hat ein Hochbeet?

Hochbeet Tipps

Ein Hochbeet hat viele Vorteile. Es ist nicht nur einfach im Aufbau, sondern auch in der Nutzung Damit Sie eine bessere Einsicht bekommen, wollen wir Ihnen die wichtigsten Vorzüge im Folgenden genauer erläutern.

Rückenschonende Arbeitshöhe: Jeder der schon mal im eigenen Garten etwas gepflanzt hat, kennt das Problem. Irgendwann geht einem die ständige Pflege der Pflanzen in den Rücken. Dies kann vor allem im Alter sehr belastend werden. Als Gärtner oder Selbstversorger muss man deswegen, jedoch nicht auf sein frisches Obst und Gemüse verzichten. Ein Hochbeet hat den großen Vorteil, dass man vieles vor Ort pflanzen kann, ohne sich ständig zu bücken. Somit ist dieses Gartenbeet eine komfortable und rückenschonende Alternative für jeden Hobbygärtner.

Auch für den Balkon geeignet: Sie haben keinen Garten, aber möchten trotzdem dem hektischen Großstadtleben entfliehen? Mit einem Hochbeet ist dies möglich! Das einfache Stecksystem macht es möglich das Beet innerhalb von wenigen Minuten im Balkon aufzubauen. Hochbeete nehmen nicht viel Platz ein und sind schmal. Die meisten Modelle besitzen Maße von 120×80 cm. Somit lassen sie sich auch unkompliziert in jeden Balkon aufstellen und pflegen.

Schnelleres Pflanzenwachstum: Innerhalb eines Hochbeets können die Pflanzen schneller wachsen, als im restlichen Garten. Verantwortlich hierfür ist der natürliche Verrottungsprozess. Dieser Prozess fördert die Wärmeentwicklung innerhalb des Hochbeets. Dadurch kann das Obst und Gemüse schneller wachsen und geerntet werden.

Einfache Handhabung: Die Pflege von einem Hochbeet ist nicht so aufwendig wie bei einem gesamten Gartenbeet. Man hat alle seine Pflanzen auf einen Blick und muss sie nur regelmäßig gießen. Die Hochbeet Schichten sorgen bereits dafür, dass die Pflanzen mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt werden.

Basics – Die 3 grundlegendsten Hochbeet Tipps

Hochbeet Tipps

Die grundlegendsten Hochbeet Tipps erschaffen die Basis. Es ist wichtig diese Tipps zu beachten, damit bei der Bepflanzung und Ernte nichts mehr schief gehen kann. Hierbei lautet das Motto: Qualität, statt Quantität! Von einem hochwertig verarbeiteten Hochbeet hat man langfristig viel mehr, als von einem preisgünstigen Modell aus Kunststoff oder Aluminium.

Tipp Nr.1 – Das Material: Vielleicht konnten Sie bereits erahnen welches Thema wir zu Beginn ansprechen wollten. Das Material ist das Herzstück von jedem Hochbeet. Wenn es billig verarbeitet wurde, kann es schnell verrotten oder in sich zusammenfallen. Wenn man ein Hochbeet kaufen möchte, sollte man daher immer diesen Aspekt vor Augen behalten. Hochbeete können aus Stein, Holz oder Aluminium hergestellt werden. Wir empfehlen grundsätzlich Modelle aus Holz, da diese widerstandsfähig und robust sind. Viele Holzarten wie zum Beispiel Weide oder Lärche sind zudem witterungsfest. Alle unsere Hochbeete aus Holz sind mit einer zusätzlichen Folie ausgestattet. Dies sorgt dafür, dass das Holz nicht beschädigt wird. Andernfalls würde es im direkten Kontakt mit der feuchten Erde stehen.

Tipp Nr.2 –  Der passende Standort: Auch dies ist ein wesentlicher Punkt, den man nicht aus den Augen verlieren darf. Ein Standort mit möglichst viele Sonne ist optimal. Das Gemüse und Obst sollte nämlich so viel Sonnenschein wie möglich abbekommen. Zudem sollte man auch auf den Wind achten. Einige Gemüsearten wie Gurken und Zucchini sind da sehr empfindlich.

Tipp Nr.3 – Die richtige Größe: Ebenfalls ein wesentlicher Tipp über den man sich bereits beim Kauf Gedanken machen sollte. Für welche Größe man sich entscheidet hängt von den eigenen Bedürfnissen und Platz im Garten ab. Auf dem Markt gibt es einige Standardgrößen an die man sich orientieren kann. Zudem gibt es auch Hochbeete mit und ohne Etagen. Das übliche Hochbeet ist 70 bis 140 breit und hat normalerweise eine Höhe von 70 bis 90 Zentimeter. Deswegen sind oftmals Maße wie 120×80 cm, 120×60 cm oder 150×100 üblich. Eine Höhe von 80 bi 90 cm ist optimal. Diese Höhe bietet nicht nur ausreichend Platz für die Hochbeet-Schichten, sondern ist gleichzeitig auch rückenschonend.

Advanced – 4 weitere Hochbeet Tipps

Hochbeet Tipps

Tipps für das eigene Hochbeet gibt es viele. Wenn Sie bereits das passende Material, die Maße und den Standort gefunden haben, ist bereits das Wichtigste getan. Dennoch gibt es einige Tipps für das Hochbeet, die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen.

Tipp Nr.4 – Hochbeet schichten: Damit das Obst und Gemüse rechtzeitig geerntet werden kann, ist es wichtig das Hochbeet zu schichten. Üblicherweise gibt es 4 Hochbeet-Schichten. Die ersten Schicht sollte aus Ästen, Laub und Baumschnitt bestehen. Die zweite Schicht sollte mit Grünabfällen befüllt werden. Für die dritte Schicht sollte man groben Kompost und verrottetes Laub wählen. Für die vierte Schicht, also die Humusschicht, kann man dann den feinen Kompost und Pflanzenerde auswählen. Durch diese Kombination erschaffen Sie die idealen Verhältnisse für das Pflanzenwachstum.

Tipp Nr.5- Die richtige Bewässerung: Die korrekte Bewässerung hängt davon ab welches Obst und Gemüse man anpflanzen möchte. Zudem spielt auch die Jahreszeit eine große Rolle. Im Sommer brauchen die Pflanzen logischerweise mehr Wasser, als im Februar oder März. Wir empfehlen lieber einmal gründlich zu wässern, statt einige Mal hintereinander.

Tipp Nr.6 – Den passenden Wühlmausschutz wählen: Vor den meisten unerwünschten Besuchern ist das Hochbeet bereits durch seine Erhöhung geschützt. Dennoch kann es nicht schaden an einen Wühlmausschutz zu denken. Wühlmäuse fühlen sich nämlich durch das Hochbeet angezogen und können großen Schaden anrichten. Oftmals kommen sie nicht nur wegen der Nahrung, sondern auch wegen den Hochbeet-Schichten. Dort graben sie sich kleine Höhlen. Die gute Nachricht ist, dass es für dieses Problem eine einfache Lösung gibt. Ein Hasendraht aus dem Baumarkt reicht vollkommen aus. Der Draht wird mit Hilfe von einem Drainageschicht eingebracht.

Tipp Nr.7- Die passende Holzsorte wählen: Wenn wir Ihnen nur einen Tipp für Ihr Hochbeet geben könnte, wäre es sich für Holz zu entscheiden. Es ist nicht nur langlebig und robust, sondern auch umweltschonend. In unserem Online-Shop bieten wir Hochbeete aus Kiefer, Lärche und Haselnuss an. Einige Modelle worden auch zusätzlich mit Weide geflochten. Dies macht das Gartenbeet noch widerstandsfähiger. Wenn Ihnen Stabilität besonders wichtig können wir Ihnen Lärche ans Herz legen. Hochbeete aus Haselnuss brauchen etwas mehr Pflege, aber besitzen dafür von Natur aus einen harmonischen dunkelroten Farbton.

Profi – 3 weitere unterstützende Hochbeet Tipps

Hochbeet Tipps

Die nächsten Hochbeet Tipps werden Ihnen dabei helfen zum Profi zu werden. Es gibt nämlich einen Unterschied ob man ein Hochbeet besitzt oder damit auch richtig umgehen kann. Vor allem bei der Ernte wird dieser Unterschied sichtbar. Deswegen möchten wir Ihnen noch weitere Tipps für Ihr Hochbeet geben, die Ihnen dabei helfen werden das Beste aus der Gartensaison herauszuholen.

Tipp Nr.8 – Auf die Wärmeentwicklung im Hochbeet achten: Je nachdem in welcher Jahreszeit wir uns befinden, eignen sich andere Gemüse- und Obstarten zur Bepflanzung. Grundsätzlich ist es zu empfehlen während des Winters nichts zu bepflanzen. Da das Hochbeet meistens keine Abdeckung besitzt ist es auf seine natürliche Wärmeentwicklung angewiesen. Diese setzt sich auf der Schichtung wie auch der Sonneneinstrahlung zusammen. Im April kann man mit der Bepflanzung von Petersilie, Zwiebeln, Lauch, Rucola, Spinat, Rettich oder Salat beginnen. Diese Pflanzen kann man üblicherweise bereits nach 6 bis 8 Wochen ernten. Im Mai können dann auch Pflanzen wie Peperoni, Gurken, Tomaten und Zucchini angelegt werden. Diese Pflanzen benötigen etwas mehr Sonneneinstrahlung, als die April-Pflanzen. Im Sommer kann man dann damit beginnen Brokkoli, Möhren, Kohlrabi und Blumenkohl im Hochbeet zu pflanzen. Und wie sieht es mit Obst aus? In den Sommermonaten lassen sich Erdbeeren sehr einfach anlegen. Im Gegensatz zum Gemüse sind Beeren auch sehr pflegeleicht.

Tipp Nr.9 – Das Hochbeet pflegen: Die Lebensdauer von Holz beträgt durchschnittlich 7 bis 10 Jahre. Die Nutzungsdauer ist von der Holzsorte und der Pflege abhängig. Weide ist von Natur aus robuster als Haselnuss, da diese von innen hohl ist. Deswegen kann die Haselnuss auch schneller austrocknen. Um das Austrocknen zu verhindern ist es wichtig das Hochbeet regelmäßig zu pflegen. Da ein Hochbeet aus Holz aus natürlichen Rohstoffen besteht, sollte man auf jegliche Chemikalien verzichten. Besonders gut eignet sich ein Holzöl. Dieses können Sie direkt auf unsrem Naturgeflechte-Shop erwerben. Bereits wenige Tropfen reichen für die Anwendung aus.

Tipp Nr.10- Die Hochbeet-Schichten erneuern: Nach 5 bis 7 Jahren sollte man damit beginnen seine Hochbeet-Füllung zu erneuern. Wir haben diesen Tipp ganz bewusst nach hinten gestellt. In der Anfangszeit muss man sich nämlich noch nicht mit diesem Thema auseinandersetzen. Im ersten Jahr sackt die Hochbeet-Schicht meistens 15 bis 20 cm nach unten ein. Dies geht dann über die Jahre so weiter. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass die Hochbeet-Schicht nach 5 Jahren meistens verbraucht ist. Um dies zu verhindern, kann man die Füllung alle 5 Jahre erneuern. Das heißt die ganze Erde zu entnehmen und dann alle 4 Schichten neu hinzufügen. Alternativ kann man jedes Jahr 15 bis 20 cm neue Erde hinzugeben. Wir empfehlen, jedoch die erste Variante. So läuft man nicht Gefahr das 4-Schichtensystem aus den Augen zu verlieren.

Hochbeet Tipps – Die häufig gestelltesten Fragen

Welche Erde brauche ich für mein Hochbeet?

Wir empfehlen sich an dem 4-Schichtensystem zu orientieren. Die erste Schicht sollte aus Laub und Ästen bestehen. Die zweite Schicht wird mit Grünabfällen befüllt. Für die dritte Schicht nutzen Sie verrottetes Laub und groben Kompost. Für die vierte Schicht braucht man feinen Kompost und Pflanzenerde. So kann man das Pflanzenwachstum im Hochbeet auf natürliche Weise fördern.

Welche Holz ist das beste für mein Hochbeet?

Dies kommt ganz darauf an welche Ansprüche man hat. Besonders robuste Holzarten sind Weide und Lärche. Lärche ist beispielsweise von Natur aus witterungsfest. Weide ist sehr robust und kann einiges aushalten. Ein Hochbeet aus Haselnuss muss dagegen öfter gepflegt werden. Dafür ist es von der Optik hier für die meisten Gärtner ansprechender.

Wann sollte man ein Hochbeet bepflanzen?

Mit der Bepflanzung vom Hochbeet sollte man frühestens im April beginnen. In den vorherigen Monaten sind die Temperaturen und die Sonneneinstrahlung zu niedrig. Je nach Gemüse- und Obstart muss man bis zum Sommer bis zu Bepflanzung abwarten.

Fazit

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit den Hochbeet Tipps weiterhelfen konnten. Es gibt nichts schöneres, als die Dinge selbst anzupacken. Damit kann man direkt im eigenen Garten beginnen. Ein Hochbeet nimmt kaum Platz an und ist dennoch vielfältig. Wenn man auf die Jahreszeit achtet, kann man im Grunde alles anpflanzen. Bei der richtigen Wahl, können Hochbeete problemlos über Jahre hinweg halten. Deswegen setzen wir bei unserem Naturgeflechte-Shop auch nur auf robuste Rohstoffe wie Lärche, Kiefer oder Weide. Diese sind von Natur aus langlebig, robust und widerstandsfähig. Nun sind Sie dran: Runter von der Couch und ran an das eigene Hochbeet. Mehr Hochbeet Tipps finden Sie auf unserer Homepage.