Haselnusszaun
Gartengestaltung mit Holz

Haselnusszaun: Der ideale Sichtschutz für Ihren Garten

Ein Haselnusszaun überzeugt nicht nur durch seine natürlichen Farbton, sondern auch durch seine Robustheit und Beständigkeit. Geerntet wird die Haselnuss besonders oft in Ländern wie Italien oder der Türkei. Wir beziehen unsere Haselnussruten aus Europa. Hierbei werden die ungeschälten Holzruten mit Hilfe von Handarbeit geflochten. Dabei verzichten wir auf jegliche chemische Zusätze. Neben Weide und Lärche ist die Haselnuss einer der beliebtesten Holzarten für einen Sichtschutz. Haselnusszaun ist aber nicht gleich Haselnusszaun. Im Folgenden möchten wir Ihnen erklären worauf Sie beim Aufbau zu achten haben. Zudem geben wir Ihnen auch ein paar Tipps mit denen Sie die Lebensdauer Ihrer Haselnusszaunes verlängern können.

Woraus besteht ein Haselnusszaun? 

Haselnusszaun

Wie der Name es schon erahnen lässt besteht ein Haselnusszaun aus Haselnussruten. Wir beziehen unsere Haselnussruten ausschließlich aus Europa. Durch die kürzeren Transportwege, verkleinern wir unseren ökologischen Fußabdruck. Chemische Zusätze kommen uns dabei nicht in die Hände! Alle unsere Produkte, bis auf die Weidenmatten, werden mit Handarbeit produziert. Die frisch geflochtenen Vollholzruten garantieren Widerstandsfertigkeit und eine hohe Qualität. Die Haselnusszweige aus denen die Zäune bestehen können gespaltene oder ganze Zweige sein. Im Gegensatz zu Kunststoff, ist ein Haselnusszaun zu 100% wieder abbaubar. Dies gilt übrigens auch für unsere anderen Holzzäune. Die Haselnussruten sind von Natur aus fest und robust. Durch unsere hochwertige Flechtarbeit, bleiben unsere Haselnusszäune auch zu 100% blickdicht.

 

Wie baut man den Sichtschutz richtig auf?

Für die Montage eines Haselnusszaunes braucht man einige Werkzeuge. Hierzu gehört ein Vierkant-Holzpfosten, eine Pfostenabdeckung, Befestigungsmaterial für die Zäune, einen Pfostenanker (H-Anker), ein Fertigbeton, ein Bandmaß, eine Schnur, eine Mauerkelle, eine Wasserwaage, eine Schraubzwinge, eine Bohrmaschine und einen Akkuschrauber und einen Spaten. Viele Hilfswerkzeuge finden Sie in unserem Naturgeflechte-Shop. Andere können Sie jederzeit in jedem beliebigen Bauhaus erwerben.

Wenn Sie für die Montage Einschlagbodenhülsen verwenden möchten, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Haselnusszaun eine Höhe von 120 cm nicht überschreitet. Nun kommen wir zum ersten Schritt. Zunächst müssen Sie die Länge vom Holzpfosten bestimmen. Dafür ist es praktisch den Holzpfosten direkt auf denk Pfostenanker zu setzen. Empfehlenswert ist es, wenn die Pfosten etwas länger sind, als der Zaun. Der Pfostenzaun sollte circa 10 cm über stehen. Dies verbessert am Ende die Optik vom Haselnusszaun.

Haselnusszaun

Alternativ können Sie den Holzpfosten direkt einbetonieren. Hierbei spielt die Höhe und Länge von Ihrem Zaun eine wichtige Rolle. Bei Maßen von 180×240 cm brauchen Sie zum Beispiel eine Dicke von 9×9 cm. Die Anzahl der Pfosten zu bestimmen ist ganz einfach. Hierfür müssen Sie Anzahl der Zaunelemente mit 1 addieren. Wenn Sie einen Haselnusszaun besitzen, brauchen Sie beispielsweise 2 Pfosten. Als nächstes markieren Sie den Anfang und das Ende von Ihrem Haselnusszaun. An diesen Punkten rammen Sie die Pflocke ein und spannen dazwischen Ihre Schnur.

Nun können Sie die Position Ihrer Pfosten bestimmen. Diese markieren Sie dann wieder mit Pflöcken und einer Schnur. Wenn Sie die Zäune zwischen oder vor den Pfosten montieren, können Sie einfach den Abstand der Pfosten bestimmen. Das Abstandsmaß lässt sich dann mit dem  Mittelpunkt der Pfosten bestimmen. Den Abstand zwischen den Pfosten berechnen Sie, indem Sie die Breite des Zaunelements mit der Breite der Pfosten addieren. Hierbei sollten Sie auch eine Zugabe beachten. Diese kann nützlich sein, wenn der Haselnusszaun beispielsweise einen Rahmen besitzt. In diesem Fall ist eine Zugabe von 1cm notwendig. Wenn kein Rahmen vorhanden sein sollte, misst man die größte Breite und lässt noch 2 cm Luft als Puffer dazwischen.

Eine detaillierte Anleitung wie Sie den korrekten Abstand bestimmen, finden Sie auch in diesem Katalog. Wir empfehlen Ihnen sich für diesen Schritt ausreichend Zeit zu nehmen. Wenn der Pfostenabstand falsch berechnet wurde, lässt sich der Haselnusszaun nicht korrekt aufstellen. Die Faustregel hier lautet: Lieber 1-2 cm mehr Platz lassen, als zu wenig!

Im nächsten Schritt geht es darum die Holzpfosten korrekt aufzustellen. Hierfür braucht man zunächst ein Betonfundament. Dieses kann man in jedem Baumarkt erwerben oder auch selbst herstellen. Die Löcher sollte eine Tiefe von mindestens 50 cm haben. Zudem sollten Sie im Quadrat mindestens 50 cm lang sein. Wie tief das Loch tatsächlich sein sollte, hängt von der regionalen Frostgrenze ab. Diese kann von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein. In Bayern nutzen wir beispielsweise eine Tiefe von 60 cm, die erfahrungsgemäß sehr gut funktioniert.

Die Löcher können Sie mit einem Spaten oder Erdbohrer graben. Beide Werkzeuge sind in jedem Baumarkt erhältlich. Anschließend legen sie das Holz über das Loch und können dann Ihren Pfostenanker darauf in der Mitte positionieren. Ihren fertigen Beton können Sie direkt in das Loch geben. Nun können Sie zum Glätten des Betons eine Mauerkelle einsetzen. Zur Einrichtung vom Pfostenanker können Sie als zusätzliche Unterstützung eine Wasserwaage verwenden. Sie sollten auf jeden Fall warten bis der Beton ausgehärtet ist, bevor Sie den Pfosten einsetzen.

Haselnusszaun

Den Holzpfosten können Sie mit Hilfe einer Schraubenzwinge befestigen. Sie sollten dabei immer darauf achten, dass der Pfosten senkrecht steht. Er sollte nicht auf dem Metall vom Pfostenträger liegen. Dabei sollte man einen Abstand von 1 cm zum H-Anker beachten. Den Holzpfosten können Sie anschließend mit von einem Bohrer und Schlossschrauben am H-Anker befestigen. Mit Hilfe der Wasserwaage können Sie überprüfen, ob der Holzpfosten wirklich senkrecht steht. Dies ist wichtig, damit der Haselnusszaun in den nächsten Schritten richtig angebracht werden kann.

Im letzten Schritt können wir nun das Zaunelement anbringen, also den Haselnusszaun. Hierbei gibt es einen Unterschied, ob Sie die Montage zwischen den Pfosten oder vor dem Holzpfosten vornehmen. Bei der ersten Option nutzen Sie für die Befestigung vom Haselnusszaun einen Flechtzaunwinkel. Sollte Ihr Haselnusszaun keinen Rahmen haben, ist ein L-Winkel vorteilhaft. Die Länge von dem Winkel sollte dabei mindestens 5 cm sein. Wenn Ihr Sichtzaun einen Rahmen haben sollte, können Sie ebenfalls einen L-Winkel nutzen. Alternativ können Sie einen U-Winkel verwenden. Wenn Ihr Zaun nicht allzu groß ist, können Sie ihn bereits mit 2 Winkeln  pro Seite befestigen. Einige Winkel-Modelle finden Sie in unserem Naturgeflechte-Shop.

Wenn Sie das Zaunelement vor dem Holzpfosten anbringen möchten, müssen Sie Löcher vor den vertikalen Randstreben bohren. Anschließend befestigen Sie Ihren Zaun mit Hilfe Spax-Schrauben fest. Wenn Sie einen Haselnusszaun ohne Rahmen wählen, sollten Sie mögliche Abweichungen in der Breite berücksichtigen. Diese können auftreten, da die senkrechten Flechtstreben natürlich gekrümmt sind. Normalerweise muss man mit einer Abweichung von höchsten 5 % rechnen.

Wie lange hält ein Haselnusszaun? 

Haselnussholz ist härter und robuster als andere Holzarten. Die Lebensdauer von einem Haselnussholz beträgt zwischen 5 und 10 Jahren. Vor allem bei einem hochwertig verarbeiteten Sichtzaun, braucht man sich über die Lebensdauer keine großen Sorgen zu machen. Die Rinde von der Haselnuss ist von Natur auch geschützt und witterungsfest. Deswegen eignet sie sich sehr gut für Länder wie Deutschland, wo es durchschnittlich im Jahr viel regnet und auch stürmisch werden kann. Haselnusszäune lassen sich zudem bequem austauschen. Den alten Zaun kann man ökologisch abbauen lassen und auch recyclen.

Kann man die Lebensdauer verlängern? 

Haselnusszaun

Die Lebensdauer von einem Haselnusszaun lässt sich auf verschiedene Weise verlängern. Die Haselruten sind innen roh. Deswegen neigen sie auch dazu schneller auszutrocknen. Deswegen bevorzugen Haselnussruten auch einen schattigen und feuchten Standort. Die pralle Sonne vertragen die Haselnusszäune nicht so gut. Die Haselnussruten haben von Natur aus eine braunrötliche Färbung. Wenn man bemerkt, dass sich das Holz hellgräulich färbt, liegt dies daran, dass der Zaun zu viel Sonne ausgesetzt war.

Gegend das Austrocknen kann man, jedoch etwas tun! Besonders gut eignet sich hierfür natürliches Holzöl. Dieses können Sie ebenfalls in unserem Naturgeflechte-Shop erwerben. Chemische Reiniger sollten Sie auf keinen Fall benutzen. Das Holz kann dadurch noch schneller austrocknen. Der Vorteil an einem Holzöl ist nicht nur, dass es vor UV-Strahlen schützt, sondern auch die Farbe natürlich auffrischt. So lässt sich die Lebensdauer von Haselnusszäunen einfach und ökologisch verlängern.

Später oder früher wird man, jedoch mit starken Verschmutzungen zu kämpfen haben. Hierfür bieten wir in unserem Shop einen biologischen Holzreiniger an. Dieser wurde speziell für die empfindlichen Holzflechten entwickelt. So lassen sich auch starke Verschmutzungen auf biologische Art und Weise entfernen. Der Holzreiniger eignet sich nicht nur für Haselnusszäune, sondern für alle Naturzäune in unserem Shop!

Wo kann man einen Haselnusszaun kaufen? 

Haselnusszaun

Wenn man einen Haselnusszaun kaufen will, hat man viele Möglichkeiten. Man kann den Sichtschutz direkt im Baumarkt kaufen oder auch selber bauen. Wenn man, jedoch nicht affin beim Aufbau von Naturzäunen ist, würden wir Ihnen empfehlen den ersten Holzzaun zu erwerben. In unserem Naturgeflechte-Shop bieten wir eine große Auswahl an verschiedenen Haselnusszäunen an.

Sie können zwischen verschiedenen Modellen mit oder ohne Rahmen wählen. Ein Rahmen kann einen Haselnusszaun nicht nur optisch aufwerten, sondern auch robuster machen. Wenn Sie einen Haselnusszaun kaufen möchten, sollten Sie immer darauf achten, dass das Material aus ungeschälten Vollholzruten besteht. Andernfalls kann der Naturzaun schnell austrocknen oder in sich zusammenfallen. Das Austrocknen erkennt man auch am Verblassen des natürlichen Farbtons.

Zudem werden unsere Haselnussruten vor dem Flechten in Wasser eingeweicht. Dies macht die Zäune später elastischer und biegsamer. Im trocknen Zustand ist Holz nämlich brüchig und kaum elastisch. Dennoch sollte man seinen Zaun im Garten nicht ständiger Nasse aussetzen. Dies kann das Holz stark angreifen. Achten Sie also darauf, dass der Haselnusszaun nicht direkt auf dem Boden anliegt.

Fazit

Ein Haselnusszaun ist eine echte Alternative zu vielen konventionellen Sichtzäunen aus Kunststoff etc. Mit wenigen Werkzeugen lässt sich der Naturzaun auch in kürzester Zeit aufbauen. Durch regelmäßige Pflege lässt sich die Lebensdauer vom Sichtzaun einfach verlängern. Hierbei sollte man stets natürliche Stoffe wie ein Holzöl wählen. Ein weiterer Vorteil ist. dass Haselnusszäune den Garten durch seinen natürlichen braunen Farbton optisch verschönern können. Zudem lässt sich das Holz zu 100% biologisch abbauen. Am besten legen Sie direkt selbst Hand an und überzeugen sich selbst von Ihrem Haselnusszaun!

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